
Ausschreibung 1. C-RLT O19 Doppel / Mix – 12.09./13.09.2026
9. August 2026Der Badminton-Verband Berlin-Brandenburg (BVBB) trauert um Wolfgang Schuch, der am 2. August 2026 im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Mit Wolfgang verlieren wir einen Menschen, der sich über viele Jahrzehnte mit außergewöhnlichem Engagement und großer Leidenschaft dem Badmintonsport in Berlin und Brandenburg und darüber hinaus gewidmet hat. Sein Wirken war geprägt vonbesonderer Verantwortung, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und einer tiefen Verbundenheit mit dem Sport.
Sein ehrenamtliches Engagement erstreckte sich über sechs Jahrzehnte. In seinem Berliner Heimatverein BG Neukölln (ehemals 1. BC Neukölln) übernahm er über 50 Jahre verschiedene Vorstandsämter. Im BVBB (bzw. BVB) waren seine Schwerpunkte Finanzen und Spielbetrieb. Wolfgang war 35 Jahre als Vizepräsident Finanzen/Recht bzw. Kassenwart im Verband tätig und insgesamt 40 Jahre im Spielausschuss (davon 15 Jahre als Spielausschussvorsitzender und Spielleiter). Darüber hinaus engagierte er sich 30 Jahre als Staffelleiter bzw. Obmann der Gruppe Nord sowie 26 Jahre als Kassenprüfer im Deutschen Badminton-Verband (DBV). In sein Wirken fällt auch die Fusion der beiden Badminton-Verbände Berlin und Brandenburg zum 1. Januar 2005, die ihn rückblickend mit besonderer Freude erfüllt hatte.
Für seinen außergewöhnlichen Einsatz wurde Wolfgang vielfach geehrt – durch den BVBB (bzw. BVB), den Landessportbund Berlin, den Berliner Senat und den DBV. Beim DBV-Verbandstag 2025 in Chemnitz wurde ihm als besondere Würdigung der DBV-Ehrenring verliehen. Bereits 2019 war er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.
Wie sehr Wolfgang nicht nur als Funktionär, sondern auch als Mensch geschätzt wurde, zeigt der persönliche Rückblick seines langjährigen Weggefährten Thomas Born: „Die Nachricht hat mich betroffen und sehr traurig gemacht! Wolfgang und ich haben 25 Jahre sehr eng und vertrauensvoll im BVB und später BVBB zusammengearbeitet. Insbesondere in meinen ersten Jahren der Arbeit im BVB-Präsidium war er ein wichtiger Berater und Unterstützer. Und auch nach meinem Ausscheiden aus dem BVBB-Präsidium hatten wir weiterhin Kontakt und ich habe regelmäßig den Austausch mit ihm zu Fragen rund ums Badminton gesucht. Wolfgangs Fachkompetenz, Verlässlichkeit und Integrität waren für alle Mitarbeitenden ein Vorbild. Mit seinem langjährigen Engagement und Wirken hat er den Badmintonsport nicht nur in Berlin-Brandenburg entscheidend mitgeprägt. Ich habe Wolfgang als guten Freund betrachtet und werde viele schöne gemeinsame Momente in Erinnerung behalten.“
Der BVBB nimmt mit großer Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit Abschied von Wolfgang. Wir werden ihm und seinem außergewöhnlichen Engagement für unseren Sport ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Margot, seinen Kindern Andreas und Melanie sowie allen Menschen, die Wolfgang auf seinem Lebensweg begleitet haben.


