
Auslosung zur BBMM 2026/2027 ist erfolgt – 146 Teams und das Comeback der G-Klasse!
11. August 2026
Ausschreibung zum 3. Next Gen Camp 2026
18. August 2026Text: Mia Schloßer, Nikolas Diglidis und Jan-Henrik Gleis
Mit dem Next Generation Camp hat der BVBB in diesem Jahr ein neues Lehrgangsformat für den Nachwuchs etabliert. Auf die Premiere im April, die Kindertraining und Trainer*innenfortbildung miteinander kombinierte, folgte Ende Juni die zweite Auflage mit einem Pilotprojekt für die U9 und dem Schwerpunkt Netzspiel. Die Bilanz bisher: insgesamt 46 angemeldete Kinder und 13 Trainer*nnen aus 19 BVBB-Vereinen, eine Betreuung von zeitweise 1:2 – und Trainingstage, an denen selbst fast 40 Grad in der Halle niemanden bremsen konnten. Und es geht direkt weiter: Am 29./30. August steigt das 3. Next Gen Camp – alle Infos und den Anmeldelink findet ihr am Ende des Berichts.
Das 1. Next Gen Camp verbindet Nachwuchsförderung und TrainerInnenentwicklung (11.–12. April)
Am Wochenende vom 11.–12.04. fand im LLZ (Halle an der Sybelstraße) das erste Next Gen Camp statt. Der Fokus lag dabei auf den Altersklassen U9–U13 sowie einer gleichzeitig stattfindenden Trainer*innenfortbildung. Ob Kaderspieler*in oder Anfänger*in, A-Trainer*in oder Trainerassistent*in – für 28 Kinder sowie 11 Trainer*innen aus insgesamt 14 verschiedenen BVBB-Vereinen ging es Samstag los.
Das Camp war bewusst als kombinierte Maßnahme für Spieler*innen und Trainer*innen angelegt. Ziel dieses Formats ist es, die Nachwuchsarbeit im Verband enger mit den Vereinen zu verzahnen und gleichzeitig eine Plattform für Trainer*innen zu bieten, sich auszutauschen und gezielte Impulse für ihre praktische Arbeit mitzunehmen. Durch die parallele Durchführung von Kindertraining und Trainer*innenfortbildung entstand ein direkter Austausch zwischen Theorie, Beobachtung und Praxis.
Der für die Trainingseinheiten der Kinder verantwortliche Sichtungstrainer Max Porté widmete den Samstag dem Erlernen und Verstehen verschiedener Schlag- und Lauftechniken ins Vorderfeld. Dabei wurde besonderer Wert auf technische Grundlagen wie den Einsatz des linken Arms, das richtige Timing sowie das Erfassen der jeweiligen taktischen Situation gelegt, in der die Lauftechnik angewendet wird. Unsere Co-Trainer*innen Mia Schloßer, Vincent Stemmann und Aditya Patil ergänzten unser Trainer*innenteam vor Ort.
Am Sonntag ging es anschließend um Lauf- und Schlagtechniken ins Hinterfeld. Die Inhalte bauten dabei sinnvoll aufeinander auf und wurden je nach Stand der Spieler*innen individuell auf den Feldern angepasst.
Auch die teilnehmenden Trainer*innen beschäftigten sich mit den gleichen Thematiken und erhielten zunächst theoretische Impulse von unserer Leitung Jan-Henrik Gleis zu den Themen Taktik, Lerntheorien und Motivation. Im Anschluss daran konnten sie Trainingseinheiten beobachten, selbst planen und schließlich auf dem Feld umsetzen. Dieses Coach-the-Coach-Prinzip ermöglichte einen direkten Transfer von Theorie in die Praxis.
Nach ihren Einheiten gingen die Trainer*innen in einen individuellen Austausch über ihre Einheiten mit Jan oder Max. Diese Feedbackgespräche bildeten einen wichtigen Bestandteil des Lernprozesses und unterstützten die Trainer*innen dabei, ihre methodischen Entscheidungen zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln. „Das Feedback im Coach the Coach hat mir ungemein geholfen“, sagte Stefan anschließend. Gleichzeitig profitierten auch die Spieler*innen von der intensiven Betreuungssituation, die teilweise ein Trainer*innen-Kind-Verhältnis von 1:4 und in einzelnen Gruppen sogar von 1:2 ermöglichte.
„Egal ob beim Vorbereiten des Essens, als Trainer*innen auf dem Feld oder im Bereich Social Media – der Einsatz unserer Traine*innen trug maßgeblich zu einem strukturierten und reibungslosen Ablauf des Wochenendes bei“, so unsere Leitung.
Am Sonntagnachmittag ging das Camp dann zu Ende. Nachdem jedes Kind eine Urkunde als Andenken an das Wochenende erhalten hatte, blieb am Ende nur noch das Trainer*innen-Team in der Halle übrig. Die letzten Aufgaben bestanden nicht nur im Aufräumen, sondern auch in einer gemeinsamen Feedback- und Reflexionsrunde. Dabei wurden Abläufe, Inhalte und Eindrücke ausgewertet, um das Format auch in Zukunft weiterzuentwickeln. Hier sind auch eure Eindrücke als Teilnehmer*innen herzlich willkommen.
Am besten an Jan-Henrik Gleis, jan-henrik.gleis@bvbb-online.de.
Fazit
Das Next Gen Camp hat gezeigt, wie wirkungsvoll die Kombination aus Kindertraining und Trainer*innenfortbildung sein kann. Die hohe Beteiligung und das positive Feedback von Kindern und Trainer*innen bestätigen den eingeschlagenen Weg, Nachwuchsarbeit und Trainer*innenentwicklung enger miteinander zu verknüpfen. „Die Möglichkeit, sich mit Trainerkolleg*innen auszutauschen und meine Themen in Form eines Camps zu diskutieren, hat sehr geholfen“, so Daniel. Das Format bietet eine wertvolle Grundlage, um die Zusammenarbeit zwischen Verband und Vereinen im Nachwuchsbereich weiter zu stärken – und kann in dieser Form gerne wiederholt werden.
An alle Spieler*innen und Trainer*innen, die diesen Bericht vielleicht lesen: Wir hoffen, ihr hattet genauso viel Spaß wie wir und konntet viele neue Impulse mitnehmen. Und an die Kinder: Vergesst nicht, euer Trainingstagebuch weiterzuführen.
Erfolgreiches zweites Next Gen Camp trotz sommerlicher Temperaturen (27.–28. Juni)
Am Wochenende vom 27.–28.06. fand unser zweites Next Gen Camp statt. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen begannen wir an beiden Tagen bereits um 8:00 Uhr morgens, um die kühleren Stunden bestmöglich für das Training zu nutzen. Trotz der Hitze zeigten alle Kinder großen Einsatz, viel Motivation und volle Konzentration.
Samstag: Erfolgreiches Pilotprojekt für die U9
Der Samstag stand ganz im Zeichen unserer jüngsten Spieler*innen. Gemeinsam starteten wir ein Pilotprojekt für die U9-Altersklasse, das sich am Droppy-Abzeichen aus Schleswig-Holstein orientierte. Ziel war es, den Kindern durch abwechslungsreiche Challenges mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden spielerisch verschiedene badmintonspezifische Fähigkeiten zu vermitteln.
Die Kinder meisterten die Stationen mit großer Begeisterung und blieben trotz der hohen Temperaturen lange konzentriert. Zwar konnten wir aufgrund der Hitze und der vielen spannenden Aufgaben nicht alle geplanten Inhalte umsetzen, dennoch fiel das Feedback der Kinder durchweg positiv aus.
Für uns war das Pilotprojekt wichtig, und wir sind dabei, es weiterzuentwickeln. Wir sehen ein Konzept wie das Droppy-Abzeichen als eine hervorragende Ergänzung zum klassischen Turnierbetrieb. Gerade für junge Spieler*innen bietet es die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln, Erfolgserlebnisse zu feiern und Schritt für Schritt an den Turniersport herangeführt zu werden.
Sonntag: Netzspiel im Fokus
Am Sonntag gingen schließlich 13 Kinder gemeinsam mit drei Trainer*innen an den Start. Bereits um 8:00 Uhr zeigte das Thermometer 27 Grad, wir hatten also die besten Voraussetzungen für einen schweißtreibenden Lehrgang. Das zentrale Thema des Tages war das Netzspiel.
Zu Beginn beschäftigten wir uns intensiv mit verschiedenen Schnitttechniken. Auf jedem Feld konnten die Kinder unter Anleitung der Trainer*innen eine andere Schnittvariante ausprobieren und deren Wirkung kennenlernen. Anschließend erhielten sie unterschiedliche Zuwürfe der Coaches, um selbst herauszufinden, in welchen Spielsituationen sich welche Schnitttechnik und welcher Griff am besten eignen. So standen nicht nur die technische Ausführung, sondern vor allem das eigenständige Erkennen und Lösen von Spielsituationen im Mittelpunkt.
Im weiteren Verlauf des Lehrgangs arbeiteten wir außerdem an verschiedenen Täuschungen im Vorderfeld. Ziel war es, den Kindern neue Schlagmöglichkeiten aufzuzeigen, bei denen wir besonderen Wert auf das richtige Timing sowie eine saubere technische Ausführung gelegt haben.
Mit jeder Stunde stiegen die Temperaturen in der Halle weiter an. Gegen Mittag wurde die Hitze sowohl für die Kinder als auch für das Trainer*innen-Team deutlich spürbar. Umso beeindruckender war es zu sehen, mit welchem Ehrgeiz und welcher Ausdauer alle Beteiligten bis zum Ende konzentriert mitarbeiteten.
Unser Fazit
Wir nehmen aus diesem Wochenende viele positive Eindrücke mit. Besonders das Droppy-Pilotprojekt für die U9 ist spannend und wird in Zukunft möglicherweise eine Rolle in unserer Nachwuchsarbeit spielen.
Darüber hinaus hat das Wochenende einmal mehr gezeigt, wie viel Begeisterung und Leidenschaft für Badminton im BVBB vorhanden ist. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Kinder sowie TrainerInnen auch bei Temperaturen von nahezu 40 Grad mit so viel Freude trainieren, Neues ausprobieren und an ihren Fähigkeiten arbeiten möchten.
Ein großes Dankeschön geht an alle Kinder, Eltern und TrainerInnen, die dieses Wochenende möglich gemacht haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Next Gen Camp und darauf, gemeinsam weitere spannende Trainingstage zu erleben!
„An dieser Stelle ein großes Lob an unsere Trainer Nikolas Diglidis und Max Porté, die bei diesen Temperaturen einen wertvollen Lehrgang durchführten. Der Einsatz, der nicht nur in der Durchführung, sondern auch in der Planung steckt, ist unter diesen Umständen beeindruckend“, resümierte Jan-Henrik Gleis abschließend.
Jetzt anmelden: 3. Next Gen Camp am 29./30. August!
Mission Hinterfeld: Schnitt, Smash, Punkt! – Technik + Taktik.
Lehrgang für U9 · U11 · U13 mit 6 Einheiten modernem Badminton, Anfänger*innen willkommen – plus Trainer*innen-Fortbildung „Gefährlichkeit im Hinterfeld ausbilden!“ mit Coach-the-Coach als Extra für Heim-Trainer*innen.
Sa + So jeweils 10–15 Uhr im LLZ (Gervinusstraße 13, 10629 Berlin)
99 € für beide Tage im Early Bird bis 22.8. (danach 119 €), ein Tag 69 €
Snacks inklusive
nur 18 Plätze!
Verbindliche Anmeldung bis 26.8., 21 Uhr:
https://cloud.badminton.de/index.php/apps/forms/s/jpJgsNPzLNcb2XyTAt7AcJzo


