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26. August 2026

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4. September 2026

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Drittes Next Generation Camp verbindet Nachwuchsförderung und Trainer*innenentwicklung

Text: Nikolas Diglidis, Max Porté und Jan-Henrik Gleis


Am Wochenende vom 29.–30. August 2026 fand im Landesleistungszentrum (LLZ) das dritte Next Generation Camp des BVBB statt. Der Fokus blieb und bleibt dabei auf den Altersklassen U9–U13. Parallel zum Kindertraining fand am Samstag erneut eine Trainer*innenfortbildung statt.

Die Camps sind bewusst als kombinierte Maßnahme für Spieler*innen und Trainer*innen angelegt: Ziel ist es, die Nachwuchsarbeit im Verband enger mit den Vereinen zu verzahnen und gleichzeitig eine Plattform für Trainer*innen zu bieten, sich auszutauschen und gezielte Impulse und Best-Practice-Beispiele für ihre Arbeit mitzunehmen.

Auf dem Feld stand wieder geballte Kompetenz: unser leitender Landestrainer Jan-Henrik Gleis, Athletikexperte Nikolas Diglidis und unser Sichtungstrainer Max Porté.
Sportlicher Schwerpunkt des Wochenendes war die „Gefährlichkeit im Hinterfeld“ – vor allem durch Smash und Schnittdrop. Das Training folgte vier Lernebenen, die aufeinander aufbauten.
Die erste: im Hinterfeld gefährlich aussehen – schnell aufziehen, den Ball anspringen, oben treffen, Spannung und Energie zeigen.
Die zweite: gute Entscheidungen treffen – wann welcher Schlag taktisch sinnvoll ist und woran wir das erkennen können.
Die dritte: die Schläge selbst und ihre saubere technische Ausführung.
Die vierte Ebene zielte darauf ab, die Qualität des Schlags von der Qualität der Entscheidung zu unterscheiden. Denn ein technisch guter Schlag nach einer schlechten Entscheidung bleibt eine schlechte Wahl – und eine gute Entscheidung wird häufig übersehen, weil die Schlagqualität nicht passte.

Den Start jeder Einheit setzten die Warm-Ups von Nikolas Diglidis: „Ich habe die Möglichkeit genutzt, die Warm-Ups sehr spielerisch und mit hoher Vielfalt an Bewegungen zu gestalten, denn fundamentale Bewegungsmuster können und dürfen gerne spielerisch vermittelt werden.“

Am Samstag lief parallel zum Training der Kinder unsere Coach-the-Coach-Fortbildung, mit dem gleichen Fokuspunkt wie bei den Spieler*innen. Mit Daniel Tran-Thanh nahm ein Vereinstrainer teil, der sich gezielt für das Format angemeldet hatte – bereits sein zweiter Durchgang im Projekt. Max Porté: „Mein Highlight war die Coach-the-Coach-Ausbildung von Daniel mit unserem Landestrainer. Mit Daniels zweiter Teilnahme in diesem Projekt wird sichtbar, mit welcher Begeisterung er sich weiterentwickeln möchte und dass diese Camps auch für TrainerInnen im BVBB einen reellen Mehrwert für ihre Arbeit in den Vereinen bieten. Mehr davon!“

In der Halle war die Stimmung laut und positiv, es gab viel gegenseitiges Feedback und eine spürbare Offenheit Neues zu lernen. „Ich möchte keine Pause, ich möchte weiter trainieren!“, war von einer Teilnehmerin zu hören. Jedes Kind ging mit neuer Inspiration zurück nach Hause. Der teilnehmende Coach beschrieb seine Erfahrungen so: „Gerade mit dem persönlichen Feedback auf dem Feld von Jan konnte ich praktisch viel für mich selbst mitnehmen und im Austausch mit dem Trainerteam bekam ich Hilfe bei meinen persönlichen Herausforderungen im Vereinsalltag mit wenig Zeit, wenig Platz und einer heterogenen Trainingsgruppe.“
Wie schon in den vorangegangenen Auflagen gab es neue Gesichter in den Altersklassen U9–U13, und die Integration ganz unterschiedlicher Leistungslevel gelang auch dieses Mal.

Für die kommenden Camps wollen wir noch ein paar Dinge anpassen. Die Ausschreibung möchten wir künftig noch früher veröffentlichen. Zudem möchten wir diese über weitere Kanäle laufen lassen, denn allein über die Website erreichen wir nicht alle, die sich für die Camps interessieren könnten. Zudem denken wir über Anreize für künftige Anmeldungen nach – z. B. einen Tandem-Rabatt, bei dem Spieler*in und Vereinstrainer*in bei gemeinsamer Anmeldung weniger zahlen.

Jan-Henrik Gleis fasst zusammen: „Dieses Projekt zeigt in der dritten Auflage, wie wichtig die Vernetzung der Vereine untereinander und mit uns ist. Max und Niko haben es binnen Minuten geschafft, Verbundenheit unter den Kindern herzustellen, welche gegenseitiges Feedback und gemeinsames Lernen und Wetteifern ermöglicht. Das ist Teil unserer Philosophie und mir besonders wichtig. Dies wollen wir auf Spieler*innen- und Trainer*innenseite bei der vierten Auflage fortführen.“

Die vierte und letzte Auflage des Jahres findet am 21. und 22. November 2026 statt, jeweils von 10 bis 15 Uhr mit drei Einheiten pro Tag; für Snacks wird gesorgt. Der Ort wird noch kommuniziert. Wir wünschen uns neben den regelmäßigen Partnervereinen ausdrücklich auch neue Gesichter auf Trainer*innen- und Spieler*innenseite. Fragen und Anregungen zum Projekt nimmt Jan-Henrik Gleis gerne entgegen.