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Feuertaufe bestanden – Bericht zur Deutschen Meisterschaft U13 in Burg

Bilder von der Deutschen Meisterschaft 2018 (U13) in Burg

Bilder von der Deutschen Meisterschaft 2018 (U13) in Burg

Ein Bericht von Carla Strauß

8 Athleten des BVBB qualifizierten sich dieses Jahr für die Deutsche Meisterschaft U13. Eine wirklich erfreulich hohe Anzahl. Für alle war dies auch die erste Deutsche Meisterschaft. Umso erstaunlicher, dass die berühmten Puddingbeine oder auch Eisenarme bei allen nur einen kurzen Auftritt hinlegten.

Das Meisterschaftswochenende begann mit der Einzelkonkurrenz. Hans Huß und Yuri Cho (beide SV Berliner Brauereien) hatten ein schwere Los. Hans bekam es mit einem alten Bekannten zu tun, Rafe Kenji Braach (NRW). Gut vorbereitet und furios aufspielend hatte er am Ende aber doch das Nachsehen. Yuri sah sich auch einem der Favoriten auf den Titel, Louis Pongratz (NRW), gegenüber. Yuri setzte seinen Spielplan über lange Strecken sehr gut um und ließ Louis lange Wackeln. Am Ende reichte leider die Puste nicht. Auch Aditya Patil (SC Siemensstadt) durfte gleich gegen einen bereits bekannten Gegner ran. Konrad Rötzer (Sachsen) konnte er schon im letzten Turnier besiegen und ließ auch hier nichts anbrennen. Gegen Sylvester Decker (Sachsen-Anhalt) fehlte dann aber auch hier die Puste und die richtigen Mittel. Ähnlich schwierige Aufgaben hatte auch die Mädels im Einzel. Sophia Lehmann (BC Fortuna Blankenfelde) zeigte sich, wie auch schon im ganzen Jahr, sehr kämpferisch und gab der an Nr. 2 gesetzten Amra Bourakkadi eine schwierige Aufgabe. Auch Eva Stommel (SV Berliner Brauereien) ließ Amra in der zweiten Runde lange wackeln und schenkte ihr keine Punkte. Für das Halbfinale reichte es dann aber leider nicht.

Besser lief es dann für alle BVBBler im Doppel. Auch wenn Adi und Aulia Tinellung (SV Berliner Brauereien) das erste Spiel nicht für sich entscheiden konnten, zeigten sie, was sie im vergangenen Jahr gelernt haben. Alle anderen konnten ihre ersten Runden für sich entscheiden. Hans und Robin Wilewald (Niedersachsen) spielten sich souverän ins Viertelfinale. Dort wurden sie von den späteren Finalteilnehmern, nach einer sehr guten Vorstellung gestoppt. Mia Schlosser (EBT Berlin) und Meline Zeisig (SV Berliner Brauereien) kämpften sich nach einem spannenden Spiel ins Achtelfinale. Trotz eines verlorenen ersten Satzes behielten die beiden die Nerven und entschieden die nächsten beiden engen Sätze für sich. Auch Eva und Leonie Wronna (Niedersachsen) behielten die Nerven und ließen auf dem Weg ins Halbfinale keinen Satz liegen. Durch Krankheit der Gegnerinnen fanden die beiden bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft am Sonntag auch gleich im Finale wieder. Dort spielten die beiden einen ersten sehr guten Satz und gaben diesen nur knapp ab ihre Gegner ab. Sie konnten ihren Plan aber nicht weiterverfolgen und ließen Jolina Abel (NRW) und Lara Dreessen (Hamburg) den Vortritt auf dem Treppchen. Nichts desto trotz ist die überraschende Silbermedaille ein toller Abschluss der Saison – herzlichen Glückwunsch.

Für eine weitere Überraschung an diesem Wochenende sorgten Aditya und Meline. Als einziges ungesetztes Mixed standen die beiden im Halbfinale. Auf dem Weg dahin schalteten die beiden 2 gesetzte Paarungen aus. Gratulation zur Bronzemedaille!

Alle BVBBler können stolz auf sich sein. Jeder hat gezeigt, was er im letzten Jahr dazu gelernt hat und dies sogar bei dem Saisonhöhepunkt aufs Parkett gebracht.!