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Zum Abschied noch einmal on Top!

Ein gelungenes Abschied für Laira bei der 4. U15 A-Rangliste

Die letzte A-Rangliste U15 vor den Sommerferien bestritten wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Unsere U15er glänzen mit tollen Ergebnissen und zugleich ist es quasi das Abschiedsturnier von Laira Röhl (SV Berliner Brauereien).

Sie verabschiedet sich mit einer sehr überzeugenden Leistung. Bis ins Einzelfinale gibt Laira keinen Satz ab und fräst sich durch die Konkurrenz. Erst im Finale schleichen sich ein paar Fehler am Netz ein – die Nervosität. Doch Laira behält die Nerven und lässt im dritten Satz keinen Zweifel daran, dass sie ganz nach oben auf Treppchen gehört. Herzlichen Glückwunsch!

Für eine kleine Überraschung aus BVBB – Sicht sorgte wieder einmal Nora Scheuer (SV Berliner Brauereien). Sie konnte in ihrer Gruppe die an 5. gesetzte Spielerin besiegen und in die K.O. Runde einziehen. Dort musste sie gegen die spätere Finalistin die Segel streichen. Dieses Ergebnis kann sie jedoch als Erfolg verbuchen.

Für Lea Glaschke (BG Neukölln) lief das WE nicht so gut. Gebremst von einer Verletzung konnte sie nicht ihr Top-Spiel aufs Feld bringen und kam sowohl im Einzel als auch im Mixed nicht aus der Gruppe hinaus.

Die BVBB Jungs konnten an ihre Leistungen aus den vergangenen Turnieren anknüpfen.

Milan Zeisig  (SV Berliner Brauereien), an Eins gesetzt, hatte nicht den besten Turniertag. Doch obwohl er nicht seine beste Qualität abrufen konnte, schaffte er es dank seines Willens und Kampfbereitschaft sich bis ins Finale zu spielen. Dabei musste er im Viertelfinale mehrere Matchbälle seines Gegners abwehren. Auch im Halbfinale konnte er einen engen zweiten Satz für sich entscheiden. Im Finale musste er allerdings Jarno Deters (HES) den Vortritt lassen. Trotz einer sehr guten Leistung reichte es gegen Jarno nicht, dem gefühlt alles an diesem Wochenende gelang.

Jannes Ernst (BC Tempelhof) schaffte es diesmal nicht sich aus der Gruppe heraus zuspielen. Sein ewiger Widersacher Lovis Deters (HES) konnte jeden Ball den Jannes auch nur minimal zu langsam spielte in einen zu großen Vorteil für sich umwandeln.

Ähnlich erging es auch Eddy Ndoye (SV Berliner Brauereien). Im Entscheidenden Gruppenspiel spielte Eddy einen hervorragenden ersten Satz und machte seinem Gegner mit Tempo und Richtungswechseln das Leben schwer. Im zweiten Satz konnte Eddy das Tempo leider nicht aufrechterhalten. Trotz guten Kampfwillens fand er nicht zu seinem Tempo zurück du musste das sehr unangenehme langsame Spiel seines Gegners mitspielen.

Albert Zubow (SG EBT Berlin) konnte sich nicht in die K.O. Runden spielen zeigte jedoch in seinen Spielen seine Leistungsentwicklung der letzten Monate. Über längere Phasen kann er sehr gut mithalten. Auch hier fehlt es an Spieltempo in den entscheidenden Phasen des Spiels.

Nach dem kompletten Einzel wurde dann im Waschküchenklima von Eggenstein noch die Gruppenphase des Mixed gespielt. Für die Einzelfinalisten ein harter Job. Folglich war es für Laira und Milan in ihren Gruppenspielen körperlich sehr schwer. Aber auch hier half wieder Milans und Lairas unbedingter Wille zum Sieg.

Jannes tat sich mit seiner Partnerin nicht ganz so schwer und überzeugte in den Gruppenspielen. Leider schickte er dabei Nora und ihren Hamburger Partner nach Hause.

Nach einer sehr warmen Nacht mit wenig erholsamen Schlaf konnten unsere Viertelfinalisten leider auch mit sehr guten Leistungen nicht ins Halbfinale einziehen. Jannes und Alexia scheiterten in drei Sätzen an Jarno „mir gelingt heute jeder Netzroller“ Deters und Smilla Fluhrer.

Milan und Laira hatten zwar ihren Kampfknopf bereits gedrückt aber das flache Midcourtspiel der beiden größeren Gegner aus Bayern lag ihnen gar nicht. Die Spieltaktik den gegnerischen Herren im Hinterfeld zu beschäftigen war für die beiden viel zu fremd um sie komplett durchzuziehen.

Und so endete der Tag für die BVBBler vermeintlich früh. Leider brachte uns die Deutsche Bahn aufgrund völliger Überlastungen nicht früher sondern sogar später als geplant nach Hause.

Und so bleibt uns momentan nach dem lachenden Auge noch das Weinende. Laira Röhl wird in den nächsten Tagen Berlin verlassen und in „Heimatland“ des Badmintons alles ihre Energie auf ihre Badmintonkarriere konzentrieren. Ein wahrhaft mutiger Schritt!

Wir werden Laira und ihre unnachahmliche Art sehr vermissen. Gleichzeitig wünschen wir ihr alles erdenklich Gute und viel Erfolg in Indonesien.

In ein paar Jahren wollen wir dich alle in Berlin zu den German Junior wiedersehen.

Alles Gute!