
Erfolgreiches Debüt: Andre Bartsch überzeugt beim Para Badminton in Prag
17. April 2026Der Ordentliche Verbandstag 2026 des BVBB wurde durch Präsident Roland Zell eröffnet, der die Delegierten begrüßte und die Bedeutung des gemeinsamen Engagements im Verband hervorhob. Zu Beginn gedachten die Anwesenden dem kürzlich verstorbenen Paul Reinhard. Einen ausführlichen Nachruf findet ihr auf unserer Webseite.
Insgesamt nahmen 104 Delegierte teil und sorgten für einen lebendigen, konstruktiven Austausch. Besonders erfreulich ist die einstimmige Aufnahme neuer Mitgliedsvereine: Nusantara Indonesischer Allgemeiner Sportverein e. V., SG Anton Seafkow 83 e. V. und WSG 1981 Königs Wusterhausen e. V. – herzlich willkommen im BVBB! Mit ihnen wächst die Vielfalt und Stärke des Badmintonsports in der Region weiter.
Ein zentrales Thema war die Mitarbeit im Verband. In mehreren Bereichen wird Unterstützung gesucht – insbesondere im Jugendausschuss, im Team des Vizepräsidenten Finanzen und Recht sowie im Bereich Kinder- und Jugendschutz. Alle Interessierten sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und den Verband mitzugestalten.
Spannende Einblicke in den Leistungssport gab Landestrainer Jan-Henrik Gleis, der aktuelle Projekte und Entwicklungen vorstellte. Ergänzend berichtete Tobias Görisch über den Wechsel an die Eliteschule des Sports im Olympiapark (Poelchau-Schule). Dieser Schritt schafft verlässliche und zukunftsorientierte Rahmenbedingungen für den Leistungssport im Badminton. Die positiven Rückmeldungen zeigen: Die Athlet*innen fühlen sich am neuen Standort gut aufgehoben.
Auch finanziell steht der Verband auf einer soliden Grundlage: Das Jahr 2025 wurde mit einem Überschuss von 14.853 € abgeschlossen. Der Haushaltsplan wurde ohne Gegenstimme verabschiedet. Ebenso erfolgte die Entlastung des Präsidiums, des Verbandsgerichts und der Ausschüsse einstimmig – ein deutliches Zeichen des Vertrauens in die geleistete Arbeit.
Ein besonderer Impuls kam von Special Olympics Brandenburg mit der Vorstellung des BETA-Projekts. Ziel ist es, Menschen mit geistiger Beeinträchtigung den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Brandenburger Vereine sind eingeladen, sich als Netzwerkpartner zu engagieren – sei es als Türöffner zu Arbeitgebern oder durch eigene inklusive Einsatzmöglichkeiten im Vereinsalltag, bei Veranstaltungen oder im Trainingsbetrieb.
Unter den angenommenen Anträgen sticht ein bundesweit einzigartiger Beschluss hervor: Der integrierte Spielbetrieb für Spieler*innen mit und ohne Behinderungen unter angepassten Parabadmintonregeln. Damit setzt der BVBB ein starkes Zeichen für Inklusion und gelebte Teilhabe im Sport.
Der Spielausschuss informierte zudem über die Weiterentwicklung des Spielbetriebs: Das 3. Herreneinzel sowie das 2. Herrendoppel sollen künftig für alle Geschlechter geöffnet werden. Die geplante Umsetzung zur kommenden Saison – vorbehaltlich der technischen Realisierung – wurde von einem überwiegend positiven Meinungsbild begleitet.
Abgelehnt wurden die Anträge 8a und 8b.
Ein Blick voraus: Vom 6. bis 9. November wird die Norddeutsche Meisterschaft U13 bis U19 in der Max-Schmeling-Halle ausgetragen – ein sportliches Highlight für den Nachwuchs in der Region.
Für ihr langjähriges und besonderes Engagement wurden Thorsten Zell (Pro Sport Berlin 24) mit der Ehrennadel in Silber sowie Yen An Hauw mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Der Verband bedankt sich herzlich für diesen Einsatz.
Der Verbandstag 2026 unterstreicht die positive Entwicklung des BVBB und zeigt einmal mehr, wie viel durch gemeinsames Engagement im Badmintonsport bewegt werden kann.

















